Alfred Helberger zählte in den 1920er Jahren zu den produktivsten und bedeutendsten Berliner Malern. Anfänglich stark vom französischen Impressionismus beeinflusst, geriet sein Werk später zunehmend unter den Einfluss des Fauvismus. Helberger malte das Berliner Straßenleben, Wochen- und Weihnachtsmärkte, Cafés und Tanzsäle sowie die ländliche Umgebung Berlins. Doch vor allem Norwegen und die dänische Insel Bornholm, wo er ab 1905 die Hälfte des Jahres in seinem Haus verbrachte, übten eine große Anziehungskraft auf ihn aus. Die Landschaften, die er während seiner zahlreichen Aufenthalte auf der Insel malte, bilden einen Großteil seines Œuvres. Mit dem Aufstieg des Nationalsozialismus wurde seine Kunst 1933 als 'Entartete Kunst' gebrandmarkt, und er wurde aus der Reichskammer der Bildenden Künste ausgeschlossen.