Die Gemälde des Schweizer Künstlers Hans Rudolf Strupler entführen in eine Traumwelt. Mit sich wiederholenden abstrakten und figurativen Symbolen und Zeichen, die er auch 'Traumformen' nennt, füllt er zumeist die gesamte Bildfläche. Architektur, afrikanische Masken, frühchristliche und byzantinische Elemente, religiöse Symbole, Augen und der Vollmond sind häufig wiederkehrende Motive. Strupler wurde von Musik, insbesondere Jazz, dem Werk Paul Klees und Hermann Hesses Roman Siddhartha inspiriert. Er unternahm ausgedehnte Reisen, unter anderem nach Nordafrika, Indien und Nepal. Der Maler teilte seine Zeit zwischen seinem Atelier im Tessin, wo seine Großeltern gelebt hatten, und Zürich auf.